Mediation: Schwerpunkt Wirtschaft und Arbeitswelt

Ziel und Chance der Mediation ist es, Konflikte einvernehmlich beizulegen, Eskalationen und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

Bei einer Mediation wird es den Konfliktparteien ermöglicht, im geschützten Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen und sich dabei gegenseitig zu respektieren. Das geht natürlich nur, wenn beide Seiten bereit sind, überhaupt miteinander zu reden und einer Mediation zustimmen.

Als Mediatorin bin ich keine Vermittlerin, keine Schlichterin, keine Schiedsrichterin – als Mediatorin unterstütze ich die Konfliktparteien als allparteiliche und neutrale dritte Person mit einer konsequenten Verfahrensweise dabei, ihre Lösungen selbst zu finden.

Interview "Nichts unter den Teppich" in der Südtiroler Wirtschaftszeitung, September 2010, mit Monika Heilmann zum Seminar "Mediation - Konsens statt Krach"

Voraussetzungen für ein Mediationsverfahren

  • Freiwillige Teilnahme der Konfliktparteien an der Mediation
  • Vertraulichkeit

 

Die Nachfrage nach Mediation in Unternehmen und in der Arbeitswelt steigt und wird als Alternative zum Rechtsstreit zunehmend attraktiver und bekannter. Die Vorteile der Mediation überwiegen gegenüber beispielsweise langwierigen Gerichtsverfahren oder nerven- und zeitraubenden Konflikten mit ungewissem Ausgang innerhalb eines Unternehmens.

 

Informationen zum Seminar "Mediation - Konsens statt Krach" unter www.konfliktmanagement-konfliktmoderation.de oder  hier

Welchen Nutzen haben beteiligte Konfliktparteien und Unternehmen?

Die bei den beteiligten Konfliktparteien blockierten Energien werden nach einer Mediation freigesetzt, starre Verhaltensweisen lockern sich und führen zu einem respektvollen Umgang untereinander. 
Das Betriebsklima verbessert sich, dadurch steigen nicht nur das Engagement und die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrer Arbeit, sondern es erhöht sich auch die Arbeitsproduktivität.

Vorteile, die sich in einem erfolgreichen Umgang mit Kunden und in einem höheren Umsatz auswirken.

Beispiele für eine Wirtschafts-Mediation:

  • Streitigkeiten innerhalb eines Unternehmens
    - zwischen Mitarbeitern und Führungskraft,
    - zwischen verschiedenen Teams/Abteilungen,
    - innerhalb von Teams/Abteilungen,
    - zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung,
    - bei Kompetenzstreitigkeiten, 
    - bei Konflikten bei Umstrukturierungen und Fusionen.
  • Konflikte zwischen Unternehmen.
  • Konflikte zwischen Herstellern und Lieferanten.
  • Konflikte bei der Unternehmensnachfolge.

Die Phasen des Mediationsverfahrens

  1. Die Beteiligten stellen ihr Anliegen dar
    und es wird ein gemeinsamer Auftrag formuliert.
  2. Die Themen und die Interessen der Parteien werden herausgearbeitet.
  3. Die Konfliktparteien entwickeln und verhandeln Lösungsvorschläge.
  4. Eine Schlussvereinbarung bildet den Abschluss des Mediationsverfahrens. Falls erforderlich, wird diese  Schlussvereinbarung durch Anwälte juristisch überprüft und bestätigt.

Ein Mediations-Verfahren dauert in der Regel einen halben bis ganzen Tag.


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